Die cablecom will mich nicht
Ich denke es ist allgemein bekannt, dass im gesamten Blog-Universum oftmals genau so ausdrucksstarke und auch schon mal aufreizende Titel gesetzt werden, wie das in unserer lieben Pressewelt der Fall ist. Für diesen Artikel müsste man unter Umständen noch klar stellen, dass es sich beim Titel um freie Interpretation handelt. So hat das Cablecom nie gesagt. Höchstens angedeutet.

Nachdem ich schon zu Beginn meiner cablecom-Zeit unterschiedliche Erfahrungen mit diesem Unternehmen gemacht habe, hat sich gegen Ende des Jahres 2006 ein weiteres Highlight ereignet. Ich wollte ja eigentlich nur mein «cablecom 5000» Abo auf ein 3000er «downgraden» (also statt einer schnellen Internet-Verbindung eine etwas langsamere einrichten). Aber halt, so einfach geht das gar nicht. Also einfach schon, aber nicht gratis. Während der Kabelnetzbetreiber problemlos, gratis und gerne die Bandbreite (den Datentransfer) erhöht, hat das vermindern derselben und der Umstieg auf ein kleineres Abo die Zahlung von satten CHF 100.-- zur Folge.
Das habe ich aber erst in ihrem Kundencenter erfahren. Zu dem wurde ich erst nach einer Support-Anfrage geleitet (ich halte mich dort eher selten auf). Und auf der entsprechenden Seite in eben diesem Kundencenter wurde ich auch mit äusserst aufdringlichen Fragen konfrontiert, so im Stil von «Wieso gleich jetzt downgraden? Geniessen Sie doch noch einmal die Vorzüge Ihrer schellen Leitung und sehen Sie sich Trailer an, hören Sie Musik...» und «sind Sie sicher, dass Sie downgraden wollen? Haben Sie es sich auch wirklich gut überlegt? Das kostet im Fall CHF 100.—, aber bitte...»
Unerhört. «Wenn ich downgraden will, dann bin ich mir sicher und dann will ich auch gleich jetzt», habe ich der lieben cablecom in meinem Kündigungsschreiben - ja, das war die Konsequenz - geschrieben.
Einige Tage später erhielt ich eine Kenntnisnahme zurück mit der bitte, ihnen doch noch einmal eine Chance zu geben. Ich rief das Callcenter an und gab ihnen noch einmal eine Chance. Eine sehr geduldige, ich wurde vier mal verbunden, bis ich in der Kündigungsabteilung war. CHF 50.-- für das downgrade, das war das letzte Angebot.
«Sie können ja kündigen und danach wieder neu Kunde werden. Vielleicht können Sie dann wieder von einer Promotion profitieren, aber ich kann Ihnen natürlich nichts garantieren», meine die Dame am anderen Ende.
Auf diese Idee war ich längst auch gekommen, das war ja auch ein Kündigungsgrund. Aber ich hätte keine solchen Ratschläge von offizieller Seite erwartet.
«So wie ich die cablecom mittlerweile kenne, bin ich sicher, dass auch in drei Monaten wieder Promotionen bereit stehen» antwortete ich. Und ich fände es absolut schlecht, Neukunden Promotionen hinterher zu werfen und bestehende Kunden so zu schikanieren - oder eben zu Neukunden zu machen.
Soweit meine Erfahrungen und meine Meinungen. Leider ist die Cablecom für meinen Wohnort immer noch das günstigste Angebot. So bleibt mir wirklich kaum was anderes übrig, als wieder dorthin zu gehen.
Update 11.01.2007: Heute hab ich via sunflyer erfahren, dass mittlerweile (und nur bis diesen Sommer) ein 10000er Abo zu haben ist. Für 10 CHF/Monat weniger als ich für mein 5000er hinlege. Soll das noch einer begreifen...

Nachdem ich schon zu Beginn meiner cablecom-Zeit unterschiedliche Erfahrungen mit diesem Unternehmen gemacht habe, hat sich gegen Ende des Jahres 2006 ein weiteres Highlight ereignet. Ich wollte ja eigentlich nur mein «cablecom 5000» Abo auf ein 3000er «downgraden» (also statt einer schnellen Internet-Verbindung eine etwas langsamere einrichten). Aber halt, so einfach geht das gar nicht. Also einfach schon, aber nicht gratis. Während der Kabelnetzbetreiber problemlos, gratis und gerne die Bandbreite (den Datentransfer) erhöht, hat das vermindern derselben und der Umstieg auf ein kleineres Abo die Zahlung von satten CHF 100.-- zur Folge.
Das habe ich aber erst in ihrem Kundencenter erfahren. Zu dem wurde ich erst nach einer Support-Anfrage geleitet (ich halte mich dort eher selten auf). Und auf der entsprechenden Seite in eben diesem Kundencenter wurde ich auch mit äusserst aufdringlichen Fragen konfrontiert, so im Stil von «Wieso gleich jetzt downgraden? Geniessen Sie doch noch einmal die Vorzüge Ihrer schellen Leitung und sehen Sie sich Trailer an, hören Sie Musik...» und «sind Sie sicher, dass Sie downgraden wollen? Haben Sie es sich auch wirklich gut überlegt? Das kostet im Fall CHF 100.—, aber bitte...»
Unerhört. «Wenn ich downgraden will, dann bin ich mir sicher und dann will ich auch gleich jetzt», habe ich der lieben cablecom in meinem Kündigungsschreiben - ja, das war die Konsequenz - geschrieben.
Einige Tage später erhielt ich eine Kenntnisnahme zurück mit der bitte, ihnen doch noch einmal eine Chance zu geben. Ich rief das Callcenter an und gab ihnen noch einmal eine Chance. Eine sehr geduldige, ich wurde vier mal verbunden, bis ich in der Kündigungsabteilung war. CHF 50.-- für das downgrade, das war das letzte Angebot.
«Sie können ja kündigen und danach wieder neu Kunde werden. Vielleicht können Sie dann wieder von einer Promotion profitieren, aber ich kann Ihnen natürlich nichts garantieren», meine die Dame am anderen Ende.
Auf diese Idee war ich längst auch gekommen, das war ja auch ein Kündigungsgrund. Aber ich hätte keine solchen Ratschläge von offizieller Seite erwartet.
«So wie ich die cablecom mittlerweile kenne, bin ich sicher, dass auch in drei Monaten wieder Promotionen bereit stehen» antwortete ich. Und ich fände es absolut schlecht, Neukunden Promotionen hinterher zu werfen und bestehende Kunden so zu schikanieren - oder eben zu Neukunden zu machen.
Soweit meine Erfahrungen und meine Meinungen. Leider ist die Cablecom für meinen Wohnort immer noch das günstigste Angebot. So bleibt mir wirklich kaum was anderes übrig, als wieder dorthin zu gehen.
Update 11.01.2007: Heute hab ich via sunflyer erfahren, dass mittlerweile (und nur bis diesen Sommer) ein 10000er Abo zu haben ist. Für 10 CHF/Monat weniger als ich für mein 5000er hinlege. Soll das noch einer begreifen...
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