STABILO: Fadenscheinige Erklärungen aber Grosszügigkeit



Es muss Ende Mai dieses Jahres gewesen sein, als ich mir ein Set mit vier «STABILO bionic worker»-Stiften gekauft hatte. Die Suche nach einem Schreibgerät, das angenehm in der Hand liegt und für (meinen) täglichen Einsatz taugte schien damit beendet. Begeistert setzte ich die vier Stifte ein, sie begleiteten mich von da an überall hin. Und ich war überzeugt von diesem Produkt.

Nur ein paar Wochen später stellte ich bei zwei Stiften eine unschöne Entwicklung fest. Während der eine kaum mehr zum Schreiben taugen wollte, stiess der andere übermässig viel Tinte aus. Was zu einem dicken Schriftbild und anderen Unannehmlichkeiten führte. Ich dachte mir nichts dabei, bis ich mich eines Tages entschloss, diesen MIssstand einfach ganz unverbindlich an Stabilo zu melden. Ohne jede Erwartung, einfach nur als Information.

Nur wenige Stunden nach dem ich eine E-Mail an STABILO Schweiz gesendet hatte, erhielt ich eine elektronische Antwort. Von der Hermann Kuhn AG in Bassersdorf. Man bedankte sich für meine Rückmeldung und bat mich, doch die Stifte einzuschicken, um sie für eine Qualitätskontrolle nach Deutschland schicken zu können. Aber klar doch, da machte ich mit. Ein Tag später fand ich ein Paket in meinem Briefkasten vor, mit «Testprodukten» von Stabilo. Die Herrmann Kuhn AG wollte mich auf keinen Fall enttäuschen und meine Geduld bis zum Bescheid aus Deutschland etwas unterstützen.

Gestern nun erreichte mich endlich die Nachricht mit den Ergebnissen der Nachforschung...
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Helden der Natur

«Erhitzt, gerührt, gepresst und monatelang liegen gelassen.» Eine Heldentat.





[Quelle: Inserat Coopzeitung]
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Mobiler Test

Seit ein paar Tagen verspüre ich das Verlangen, die GPRS-Verbindung, die mein mehr als zwei Jahre altes Handy schon seit je her zur Verfügung stellt, auszureizen. Zum Beispiel mit mobilem bloggen :-)
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Entscheidungsfreiheit


Gewiss, ich könnte mir die morgendliche Situation erheblich vereinfachen, würde ich beispielsweise öfter die Vernunft walten lassen und mich am Abend jeweils ein paar Minuten eher zu Bett begeben. Aber mal ganz ehrlich und unter uns: Es gibt einfach Situationen, die machen es einem — was dann zu allem anderen hinzu kommt — auch nicht gerade sonderlich einfach, sich zu überwinden.

Man sehe sich mal die Umstände heute Morgen an. Kaum einer wurde wohl mit einer solchen umwerfenden Aussicht geweckt, oder?

Naja, immerhin hab ichs geschafft und sogar die Dramatik der Situation fotografisch festhalten können. So schlimm kann es also gar nicht gewesen sein.
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Neue Kategorie: Heldenstatements

Es scheint mir ein Ding der Unmöglichkeit, zum aktuellen Zeitpunkt weiter zu erläutern, wie es dazu kam, dass der Begriff «Held» zumindest in einem Teil meines engsten Umfelds seit Anfang Jahr massiv an Bedeutung gewonnen hat. Ja, er ist zu einem Insider-Begriff geworden. Das muss als Erklärung bereits reichen. Leider.

Jedenfalls sprechen mich seither sämtliche Erwähnungen dieses Begriffs sehr an — und fallen mir auch auf. So habe ich mich entschieden, für mich und meine Freunde eine Sammlung zu eröffnen. «The Hero's Statements», so zu sagen. Oder eben die «Heldenstatements».

Ich versuche, die Erscheinungen des erwähnten Begriffs in meinem Alltag wann immer möglich fotografisch fest zu halten. Die Wirkung ist einfach anders. Wenn du die Sammlung unterstützen und ergänzen möchtest, dann melde dich doch per Mail (kennst du ja) bei mir. OK?
Dankeschön.
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Surftipps vol. 1 / 13. September 07

Auf dem täglichen Weg durchs Internet gibt es so manches unglaubliches, schönes oder aber hilfreiches. Und vielleicht wolltes du ja schon immer die Spuren eines freiberuflichen Gestalters nachverfolgen.
Naja, ganz so genau wird das nicht möglich sein, aber immerhin werde ich versuchen, meine besten Fundstücke preiszugeben...

09:16 | Design-Idee: Birnenbaum-Lampe
(coroflot.com) via neuerdings.com

09:22 | Firefox: 400 Mio. Downloads
spreadfirefox.com

15:24 | Calvin and Hobbes, Music Video
Auf youtube.com gefunden. Ein etwas anderes Musik-Video. Vor allem wie die Bilder perfekt zum Song passen, das find ich witzig...

(more to come...)
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Freie Qualitäts-Schrift — für gratis



Von Zeit zu Zeit stellt der Schriften-Distributor «FontFont» einzelne Schriften und Schriftschnitte frei zum Download zur Verfügung. Nur für beschränkte Zeit, zwar. Wenn man aber hie und da vorbeischaut, ist das ganz eine angenehme Sache.

Die oben abgebildete Font «FF Atomium Outline» mag zwar nur ein beschränktes Einsatzgebiet abdecken. Aber wer weiss. Es gibt übrigens noch andere Schriften dort. Freie, meine ich.

Direkt auf die Font darf ich nicht verweisen, wohl aber auf die FF-Hauptseite und sicher auch auf die «Fee Downloads»-Seite von FontFont. Viel Spass!

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Swissair-Prozess: Schluss, Ende, Aus

Im «Fall Swissair», also im Prozess rund um das tragische Grounding der Airline, gebe es nun tatsächlich keine Berufung von Seiten der Staatsanwaltschaft. Und damit scheint der Fall quasi vom Tisch zu sein. Rein juristisch gesehen. Das vermeldete der Zürcher Tagesanzeiger gestern Abend mit folgendem Teaser:
Die Zürcher Staatsanwalt zieht die Urteile im Swissair-Prozess doch nicht weiter. Begründung: Die Freisprüche seien «juristisch nachvollziehbar».
Das Dossier mit den Begründungen, welche das Bezirksgericht Bülach gefällt hatte, sei ganze 2559 Seiten dick, ist dort zu lesen. Und alle diese Seiten soll die Staatsanwaltschaft gelesen haben. Kein Wunder, sind sie nun davon erschlagen. Mich würde — ganz ehrlich gesagt — interessieren, was da tatsächlich drin steht. Wie kann man aus einer Reihe von Prozessen und Anhörungen, in denen die Angeklagten allesamt quasi nur vor sich her schweizgen, über 2500 Seiten voll schreiben? Ein Satz hätte genügt: «Keiner will die Wahrheit sagen».

Nur so nebenbei erwähnt:
Ich habe nichts gegen Bülach. Ganz im Gegenteil. Aber ich habe mir dann doch einmal überlegt, ob das «Bezirksgericht Bülach» der richtige Ort ist, um Prozesse rund um die Fliegerei abzuhandeln. Ich meine, auch den Skyguide-Fall Überlingen mussten sie dort verarbeiten. Mir ist schon klar, dass rein rechtlich gesehen Bülach dafür zuständig ist. Aber auf Grund der Tatsache, dass ausgerechnet der Flughafen, die Airline und Skyguide in diesen Bezirk gehören, sind das aus meiner Sicht schon etwas spezielle Umstände. Wäre es für solche Fälle nicht sinnvoller, man würde ein Spezialgericht einberufen? Eines vielleicht teilweise auch bestehend aus Experten in Sachen Aviatik? Und vor allem bestehend mit Leuten, die die Wahrheit erkennen und aussprechen können, sich wagen und dürfen?

Der Tatbestand sei «zum Teil erfüllt», hat das Gericht befunden. Immerhin. Aber offenbar reicht das noch immer nicht, gegen die fehlbaren Verantwortlichen entsprechen vorzugehen. Dort wo immer noch Zweifel bestünden, müsse man zugunsten des Angeklagten entscheiden.

Noch gibt es Hoffnung — aber einmal mehr dürfte es bei den Finanzen scheitern:
Der Kanton Neuenburg, der als Swissair-Sponsor eine Million Franken verlor, ist noch im Rennen. Er hat Berufung eingelegt. Aber:
Ob er daran festhält ist offen, da wegen des Verzichts der Staatsanwaltschaft Neuenburg nun für alle Kosten des Weiterzugs selber aufkommen müsste - eine teure Sache.

Die Angeklagten Damen und Herren können vorläufig einmal aufatmen. Im Moment dürfte sich wieder Ruhe breit machen. Allerdings laufen offenbar im Hintergrund diverse Untersuchungen weiter. Sie werden überprüft um fest zu stellen, ob sie schon früher mal was verbrochen haben könnten. Im Màrz kommt dann aus, wer dann vielleicht doch noch angeklagt werden könnte.
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Nespresso — ein Möbelgeschäft?



Ich staunte ja nicht schlecht, als ich heute den (neuen?) Nespresso Store in Thun betrat. Ich bin grundsätzlich sehr begeistert von der edlen Form von Werbung, die Nespresso macht. Und sehr angesprochen von deren Stil und Bildsprache. Entsprechend macht man sich so seine Vorstellungen, wie das ganze Konzept weiter geführt werden könnte oder gar müsste.

Wenn ich die Türe zu einem Nespresso Store öffne (man muss sie selber öffnen, ja genau), würde ich erwarten, alsbald in eine «Welt des Kaffees» einzutauchen. Ich stelle mir vor, wie der Raum vom herrlichen Duft von Kaffee (ich weiss, das ist Ansichtsache) erfüllt ist. Und wie dieser mir entgegen kommt, mich umhüllt und mich eben in diese Welt eintauchen lässt. Und ich würde den logischen Schluss daraus erwarten: Ich fühle mich am richtigen Ort. Dort wo ich hinwollte, wenn ich den Store als mein Ziel gewählt habe. Dort, wo's Kaffee gibt. Wenn auch in einer speziellen Form.

Aber dem war nicht so. Nichts von all dem konnte ich erleben. Ich öffnete die Tür. Mit den oben erwähnten Erwartungen und vielleicht auch Hoffnungen. Voller Freude nahm ich einen tiefen Atemzug und ... wäre am liebsten wieder aus dem Lokal gerannt. Nach frischen Möbeln und neuer Einrichtung riecht es. Nach Verpackungen und Drucksachen (die riechen ganz besonders schrecklich). Nach Kleidern und Parfum. Nur nicht nach Kaffe.

Wäre es nicht Nespresso, würde ich behaupten, es sein ein Anfänger-Fehler. Aber das kann kaum sein. Oder doch? Wieso um alles in der Welt fehlt im Nespresso Store der Duft von Kaffee? Das, worum es im Kerngeschäft des Nespresso-Projekts geht, vermisst man. Es ist schön und luftdicht in kleine farbige Kapseln eingepackt. Und diese wiederum sind in hübsche farbige Karton-Verpackungen gesteckt. Und diese sind optisch schön und geometrisch perfekt inszeniert.

Schade eigentlich. Ich dachte, es ginge um Kaffee.

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iPod nano — was auch immer



Man kann von ihm halten, was man will — und doch ist er da, der neue iPod nano. Ich unterlasse es für einmal, meinen Senf auch noch dazu zu geben...

Ach ja: nochmal zum iPhone: das ist jetzt massiv günstiger geworden. Immerhin eine erfreuliche Neuerung. Und mehr Speicher hat es. Uuuups, schon die zweite...

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