a propos iPhone

Der Anstrum war riesig, am 29. Juli. Und auch das Interesse der Medien (Image: Apple.com)
Da steht doch gleich da unten ein Artikel zum iPhone, dem neusten Wurf aus dem Hause Apple. Den habe ich Anfang Jahr mal geschrieben. Lesen mag ich ihn heute nicht mehr. Aber dass ich heute anderer Meinung bin, das weiss ich auch so. Keine Spur mehr von Freude oder Begeisterung. Es ist wohl das erste Produkt von Apple, das ich so nicht haben möchte. Nicht haben müsste. Zu viele Funktionen fehlen. Zu viele Optionen werden vom Hersteller kontrolliert. Zu viele leere Versprechen wurden gemach — damals an der Keynote.
Steve Jobs ist geübt darin, seine Begeisterung auszudrücken. Und Meister darin, überschwängliche Worte zu finden, die funktionieren wie schlechte Werbung es tut: Sie verspricht alles und hält nur einen Bruchteil davon. Er — und damit Apple — schlagen mit Superlativen um sich, versprechen uns wehrlosen Konsumenten das Gelbe vom Ei oder gar Himmel auf Erden (als würde das so funktionieren...). Und was kommt am Ende dabei raus? Höchstens etwas Resignation. Ernüchterung. Selten aber wahre Begeisterung. Ganz ehrlich, wer hat je schon ein hochgelobtes und überzeugend angepriesenes Produkt aus dem Obstgarten gekauft und war restlost — wirklich restlos, meine ich — begeistert?

Nun gut, genug der Aufregung. Ich werde mir kein iPhone kaufen. Mindestens keines der ersten Generation. Zumal es in der Schweiz so oder so viel zu teuer sein dürfte. Zu teuer im Verhälnis zu dem was es kann oder eben nicht kann. Aber dafür dar man ja Wünsche äussern…
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