Kontaktformulare: Zuerst das Vergnügen…

Bereits vor Urzeiten, wenn man so will, hat Dr. Web einen Artikel1 veröffentlicht, in dem die allgemeine Lage der Kontaktformulare thematisiert wurde. Oftmals, wurde dort festgestellt, sind Formulare so gestaltet, dass der kontaktsuchende Besucher zuerst einmal alle Fomalitäten (Name, E-Mail, Schnürsenkellänge) eintragen muss, bevor er seine Meinung äussern oder seine brennende Frage formulieren darf.

Nach Eingabe der Pflicht-Inhalte, so war damals die Schlussfolgerung des Autors, sei aber die Idee, das Feuer oder auch die Begeisterung bereits gefährdet. Viel besser sei doch die Lösung, den Besucher zuerst «reden» zu lassen und ihn erst danach nach seinen Personalien zu fragen. Das fördere quasi die Qualität der Formulierung. Das klang für mich äusserst einleuchtend und ich nahm die Ermutgung des Magazins gerne an. Und seit da baue ich sämtliche Kontakt-Formulare nach genau diesem Prinzip auf. Erst die Nachricht, dann die weiteren Angaben.

Nur bei diesem Blog (und Millionen anderer) ist das nicht so. Immer zuerst der Name, dann die unvermeidbare E-Mail Adresse, gefolgt von mindestens einer URL und danach wird im Idealfall auch noch eine Rechnungsaufgabe gestellt. Und dann, wenn all dies tapfer eingetippt und korrekt errechnet wurde, darf ich meinen Fingern auf der Tastatur freien Lauf lassen. Aber... was wollte ich doch schon wieder sagen?


[+] Dr. Web — Magazin für Webworker (dt. für «Netzarbeiter»...)
[1] Den Artikel, bzw. den Link dazu hab' ich leider nicht mehr gefunden… sorry…
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