Papageientum: Das montägliche Nachgeplapper
Was liest man unter der Woche, an Werktagen, in den Zeitungen? Was hört man am Radio und sieht man am Fernsehen? Genau, das, was die Welt bewegt. (Oder das was die Medien sagen, was die Welt zu bewegen hat – aber das ist ein anderes Thema.) Und was liest man am Sonntag? Genau, das, was unter der Woche keinen Platz fand.
Die so genannte Sonntagspresse, so scheint es, ist zu einer Plattform verkommen, auf der alles Platz findet, was unter der Woche keinen findet. Mehrere Personen und Persönlichkeiten haben sich einen Raum ergattert, in dem sie zu Wort kommen. In Kolumnen beispielsweise. Dort können Sie ihren Gedanken und Gefühlen Ausdruck geben. Für die Werktage ist das vielleicht zu wenig spannend, aber am Sonntag mag das gut ein paar Spalten füllen.
Aber mal ehrlich: Wer braucht denn noch die sonntäglichen Publikationen zu lesen oder gar zu abonnieren? Das wichtigste, oft noch ein bisschen mehr, was am Sonntag publiziert wurde, kann am Tag darauf, man nennt ihn Montag, in sämtlichen anderen Zeitungen nachlesen.
«… berichtete die SonntagsZeitung», «… war in der NZZ am Sonntag zu lesen», «…, schrieb Silvia Blocher in ihrer Kolumne im Sonntag». Und so weiter. Reihenweise solcher Sätze füllen dann die Seiten an einem Tag wie heute, einem Montag. Da fragt man sich unweigerlich, was die guten Redaktoren am Sonntag üblicherweise zu tun pflegen. Sitzen die, wie wohl die meisten ihrer Nachbarn, zuhause und lesen den Sonntag, die SonntagsZeitung und all die anderen netten Titel?
Sicher, es schadet nicht, sich als Medien gegenseitig etwas unter die Lupe zu nehmen und auch schon mal über Kollegen und deren Aussagen zu berichten. Überhaupt nicht. Aber kann und darf das einen Artikel nach dem anderen ausmachen?
Mir ist bewusst, dass ich «etwas» übertreibe, mit diesen Darstellungen. Aber irgendwie auch absichtlich. Vielleicht habe ich nicht die tatsächliche Menge an solchen Texten wiedergegeben, aber sicherlich die «gefühlte» Menge…
Die so genannte Sonntagspresse, so scheint es, ist zu einer Plattform verkommen, auf der alles Platz findet, was unter der Woche keinen findet. Mehrere Personen und Persönlichkeiten haben sich einen Raum ergattert, in dem sie zu Wort kommen. In Kolumnen beispielsweise. Dort können Sie ihren Gedanken und Gefühlen Ausdruck geben. Für die Werktage ist das vielleicht zu wenig spannend, aber am Sonntag mag das gut ein paar Spalten füllen.
Aber mal ehrlich: Wer braucht denn noch die sonntäglichen Publikationen zu lesen oder gar zu abonnieren? Das wichtigste, oft noch ein bisschen mehr, was am Sonntag publiziert wurde, kann am Tag darauf, man nennt ihn Montag, in sämtlichen anderen Zeitungen nachlesen.
«… berichtete die SonntagsZeitung», «… war in der NZZ am Sonntag zu lesen», «…, schrieb Silvia Blocher in ihrer Kolumne im Sonntag». Und so weiter. Reihenweise solcher Sätze füllen dann die Seiten an einem Tag wie heute, einem Montag. Da fragt man sich unweigerlich, was die guten Redaktoren am Sonntag üblicherweise zu tun pflegen. Sitzen die, wie wohl die meisten ihrer Nachbarn, zuhause und lesen den Sonntag, die SonntagsZeitung und all die anderen netten Titel?
Sicher, es schadet nicht, sich als Medien gegenseitig etwas unter die Lupe zu nehmen und auch schon mal über Kollegen und deren Aussagen zu berichten. Überhaupt nicht. Aber kann und darf das einen Artikel nach dem anderen ausmachen?
Mir ist bewusst, dass ich «etwas» übertreibe, mit diesen Darstellungen. Aber irgendwie auch absichtlich. Vielleicht habe ich nicht die tatsächliche Menge an solchen Texten wiedergegeben, aber sicherlich die «gefühlte» Menge…



