Mobile Versionen

Bis vor kurzem hatte es mich ja auch gar nicht so sonderlich interessiert, aber spätestens seit ich auch ab und an mobil surfe (zwar noch ohne iPhone, aber immerhin) ist mir die Problematik aufgefallen — und zum Problem geworden: Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Varianten, wie Webseiten oder Services zugänglich sind. Kann man das nicht vereinheitlichen oder normieren?

Hier eine (möglicherweise unvollständige) Liste:
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Blogger verändern die Welt nicht

Blogger verändern die Welt nicht. Das ist das Fazit, meine Erkenntnis, eine Art Antwort auf meine Frage (an mich selber), ob und wie stark es (für mich) Sinn macht, Zeit in einen Blog zu investieren.

Natürlich, es hängt davon ab, was genau das Motiv ist, weshalb ich bogge. Aber enttäuscht mich die Tatsache, dass gemäss meiner Statistik kaum jemand meinen Blog besucht und liest? Oder verzweifle ich, weil niemand, oder zu wenig, ihren Kommentar (oder Senf) zu meinen Beiträgen abgeben? Dann ist es wahrscheinlich an der Zeit, dass ich mir überlege, ob und wie, bzw. weshalb ich das Ding weiter betreiben soll.

Ein Blog um des bloggens willen zu führen mache keinen Sinn, war kürzlich unmissverständlich in einem Kommentar zu lesen. Einverstanden.
Blogge ich aus Spass, aus Freude, kann mir die Statistik egal sein. Blogge ich aus Langeweile, kann ich das zwar machen, am besten aber möglichst ohne zu jammern, wenn es niemanden interessiert.

Interessiert mich die Statistik, oder möchte ich mehr als nur eine Hand voll Stammleser zählen können, dann komme ich wohl kaum um das Anstreben und Erreichen einer gewisse Qualität meiner Inhalte umhin. Möchte ich gar Geld mit meinem Blog verdienen, wird möglicherweise gar ein Inhaltskonzept nötig.

Soweit meine noch ziemlich lose Sammlung von Gedanken zu den aktuellen Diskussionen rund um Statistiken und was man davon hält (als Blogger)*.
Fortsetzung folgt — womöglich...

[ * ] «ich hätte im moment viel lieber weniger besucher, dafür aber mehr leute, die auch kommentieren…» | «Mich interessierte schlicht eine einzige Statistik: Wieviele Seitenaufrufe führen zu einem Aufenthalt von wenigstens einer Minute?» | ...
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Swisscom dreht durch!

Endlich! Das Swisscom-Logo ist animiert! Was ich im Februar, als die neue Seite online ging, noch bemängelte, ist nun passé und alle sind zufrieden ;-)
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Radio 1 kurz vor dem Start — offline?

Heute ist der grosse Tag von Roger Schawinsky. Also einmal mehr der grosse Tag. Um sechs Uhr möchte er in Zürich mit deinem Erwachsenenradio «Radio 1» starten. Ein kurzer Blick auf seine WebseiteSylon Hosting weitergeleitet.

Naja, wenn das mit dem Sender besser klappt als mit der Web-Geschichte, dann freuen wir uns ja alle... zeigte heute Mittag (11:42 Uhr) allerdings ein ernüchterndes Bild: Statt der Radio-eigenen Webseite werden die Anfragen zu




Wo bleibt die «Nummer eins»? Das wird zurzeit auf www.radio1.ch angezeigt. Scha(n)de...

Update 13:29 Uhr: Selsbtverständlich war die grosse Nachfrage an diesem denkwürdigen Tag der Grund...
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Referenzen: Nur auf Anfrage...

«Aus Wettbewerbsgründen nennen wir
unsere Referenzen nur noch auf Anfrage.
»

(Zitat von Latz New Media)
Ich schaue mich gerne bei Kollegen und so genannten Konkurrenten um, einfach um zu sehen, was da so alles läuft, in diesem endlos grossen Internet. Um spannende Ideen zu begutachten und schöne Arbeiten zu geniessen. Und natürlich auch, um aus Tops und Flops von Kollegen zu lernen. Legitim, nicht?

Was bringt aber jemanden dazu, einen Satz, wie oben zitiert, auf seiner Refernz-Seite zu publizieren? Ich will mich in keiner Weise darüber lustig machen, im Gegenteil. Mich hat dieser Satz irgendwie sehr bewegt und zum Nachdenken gebracht. Ich denke, es ist purer Ernst, und das stimmt mich noch nachdenklicher. Ist es das Ergebnis des hart umkämpften Marktes, das einzelne in diese Richtung treibt? Gibt es keine Werte, keine ungeschriebenen Gesetze mehr, welche den gesunden Umgang mit solchen Informationen garantieren?

Ich denke, es ist legitim, zu entscheiden, welche Referenzen publiziert werden und welche nicht. Ich selber erlaube mir auch, einzelne Projekte unter Verschluss zu halten — wenn auch nicht aus «Wettbewerbsgründen» in dem Sinne. Aber eine Art «Grundstock», eine Auswahl an Beispielen dürfte man doch noch veröffentlichen können…
andernfalls stellte sich für mich die Frage, welche Lösungsansätze man ins Auge fassen müsste, um hier eine Wende herbeiführen zu können…
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Online-Magazine: Wie sie aussehen können oder sollen

Haben die mir doch glatt mein Thema geklaut: Dr. Web zeigt in einem Beitrag von heute eine Auswahl von Online-Magazinen (oder so aussehenden Webseiten) und fragt, welche am besten aussieht.

Die Herangehensweise an die Frage, wie Online-Magazine aussehen können oder eben sollen, ist spannend, die Frage an sich für mich aber nicht neu. Seit längerem beschäftige ich mich mit dieser Thematik — immer dann, wenn ich auf Online-Versionen von Zeitschriften oder Zeitungen herumsurfe oder immer dann, wenn ich mich selber mit der Idee des Aufbaus eines eigenen Magazins auseinander setze. Wenn ich meine Skizzze, wie «meines» aussehen könnte, nicht zuhause gelassen hätte, könnte ich die Umfrage übel in den Schatten stellen ;-)

Die meisten Auftritte im Internet der bekannten Verlagshäuser und Publikationen, da bin ich gleicher Meinung, lassen zu wünschen übrig. Auch in der Schweiz. Ja, sie haben tatsächlich viel Inhalt zu bieten, aber das entschuldigt die oft unübersichtliche oder überfüllte Gestaltung in keiner Weise. Lieber eine kleine Anzahl an aktuellen Artikeln gross präsentieren und andere nur noch als kleine Teaser. Und vielleicht die Seite in Themenbereiche unterteilen (ähnlich der gedruckten Ausgabe) und dort wiederum übersichtliche Startseiten gestalten. Damit kann man auch gleich unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und direkte Einstiege in gewisse Themen ermöglichen. Beispielsweise mit «wirtschaft.zeitung.com» oder «schweiz.zeitung.com». Oder so.

In meinem Magazin würde (oder wird?) es aber wohl ziemlich in diese Richtung gehen. Klar, übersichtlich, aufs Wesentliche konzentriert. Und den Leser auch angenehm und dezent führen, damit er sich zuhause fühlt und nicht herum irren muss. Nicht alles, was im Druck gut war, ist am Bildschirm schlecht. Man muss nur das Richtige und Wichtige übernehmen und in die digitale Welt integrieren.

Ach ja: Im erwähnten Beitrag ist ausserdem eine Umfrage integriert. Interessierte dürfen gerne mitmachen und ihrer Stimme Ausdruck verleihen. Ich erachte den Ausgang dieser Umfrage als wenig bedeutungsvoll. Bis auf ein oder zwei Beispiele haben für mich alle gewonnen. Und dann fehlt dort noch mein Favorit: A List Apart. Dem fehlen zwar auf der Startseite die schönen Bilder, aber vom Stil und von der Typografie her mein Lieblingsmagazin.

[+] Zum Beitrag und zur Umfrage bei Dr. Web…
[+] Zum Online-Magazin «A List Apart»…
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Kontaktformulare: Zuerst das Vergnügen…

Bereits vor Urzeiten, wenn man so will, hat Dr. Web einen Artikel1 veröffentlicht, in dem die allgemeine Lage der Kontaktformulare thematisiert wurde. Oftmals, wurde dort festgestellt, sind Formulare so gestaltet, dass der kontaktsuchende Besucher zuerst einmal alle Fomalitäten (Name, E-Mail, Schnürsenkellänge) eintragen muss, bevor er seine Meinung äussern oder seine brennende Frage formulieren darf.

Nach Eingabe der Pflicht-Inhalte, so war damals die Schlussfolgerung des Autors, sei aber die Idee, das Feuer oder auch die Begeisterung bereits gefährdet. Viel besser sei doch die Lösung, den Besucher zuerst «reden» zu lassen und ihn erst danach nach seinen Personalien zu fragen. Das fördere quasi die Qualität der Formulierung. Das klang für mich äusserst einleuchtend und ich nahm die Ermutgung des Magazins gerne an. Und seit da baue ich sämtliche Kontakt-Formulare nach genau diesem Prinzip auf. Erst die Nachricht, dann die weiteren Angaben.

Nur bei diesem Blog (und Millionen anderer) ist das nicht so. Immer zuerst der Name, dann die unvermeidbare E-Mail Adresse, gefolgt von mindestens einer URL und danach wird im Idealfall auch noch eine Rechnungsaufgabe gestellt. Und dann, wenn all dies tapfer eingetippt und korrekt errechnet wurde, darf ich meinen Fingern auf der Tastatur freien Lauf lassen. Aber... was wollte ich doch schon wieder sagen?


[+] Dr. Web — Magazin für Webworker (dt. für «Netzarbeiter»...)
[1] Den Artikel, bzw. den Link dazu hab' ich leider nicht mehr gefunden… sorry…
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