</blogging> — Das Ende dieses Blogs

Alles hat ein Ende. Manchmal ein verfrühtes, machmal ein verspätetes. Manchmal ein unvernünftiges, manchmal aber eben auch ein vernünftiges. Jedem Reiz zum Trotz hat die Frage, wie es hier und an anderen Orten weitergehen soll, eine Antwort gefunden. Mit dem heutigen Tag endet meine mehr oder weniger aktive Blogging-Zeit.

Chronik eines Hobbys

Irgendwann in den Jahren 2003/2004 hab ich mich das erste mal ernsthafter mit Blogs beschäftigt. Das damals noch unbekanntere Phänomen beobachtete ich erst einmal eine Weile skeptisch, ehe ich dann auch einen ersten Blog startete. Zuerst auf blogspot.com, einige Monate später versuchte ich es mit «Sunlog» auf meinem eigenen Server, wechselte später zum damaligen «Bitflux CMS», welches später zum «Flux CMS» wurde und landete schliesslich, weil das CMS auf meinem Server nicht laufen wollte und von meiner eigenen Firma unabhängig sein sollte, bei Freeflux.net.

So richtig gepostet habe ich allerdings erst in den letzten Monaten. Zuvor gab es so bis zu 12 Aritkel im Monat, meistens weniger. Aber mehr Artikel bedeuten automaitsch auch mehr Zeit. Und weil ich eigentlich gerne hilfreiche und ausführlichere Artikel geschrieben hätte, bedeutete das sehr viel Zeit.
Diese nahm ich mir in den letzten Wochen und Monaten auch — auf Kosten anderer Dinge.

Viel mehr feie Zeit

Vor einigen Wochen habe ich mich nun entschieden, meinen Computer nach Möglichkeit nicht mehr mit nach Hause zu nehmen, sondern am Abend und über die Wochenenden im Büro zu lassen. Der grandiose Effekt: Ich habe auf einmal viel, viel mehr Zeit für andere Dinge. Ich habe wieder Zeit für mich, für Freunde, zum Lesen, Schreiben, Musik hören und machen. Das heisst, wenn ich weiter bloggen möchte, müsste ich das hier im Büro tun. Da habe ich aber eigentlich anderes vor. Arbeiten, zum Beispiel.

So habe ich mich nun gestern Abend definitiv entschieden, dieses Blog und die beiden Tumblr-Blogs (querbeet und rechtschreibe) per sofort einzustellen. Was noch offen ist, ist kreativreaktor. Kreative Ideen und Projekte würde ich eigentlich gerne dort vorstellen und präsentieren können. Und auch die Fortsetzungsgeschichte «Die Abenteuer des Robert K.» von Roland Keller würde ich eigentlich ganz gerne weiter publizieren. Mal sehen...


Lesen werde ich Blogs ab und an sicher weiterhin. Nicht mehr so oft und so treu, wie bisher. Aber mehr wohl nicht.
Aufwand und Ertrag stehen für mich persönlich in keinem vertretbaren Verhältnis. Lieber investiere ich meine Zeit und meine Energie direkt und persönlich in Menschen und in Projekte und verändere die Welt so — und viel effizienter… ;-)

Danke fürs Lesen. Und danke auch für alle Kommentare, die mich, auch wenn es wenige waren, immer wieder erfreut und motiviert haben.


in diesem Sinne — eine gute Zeit und auf wiedersehen…?
adrian

</blog>
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Neue Helden braucht das Land

Ob nachvollziehbar oder nicht, ich bin stolz, heute grosses getan zu haben. Mit der heutigen Post wurde mir das Abstimmungsmaterial für den 1. Juni zugestellt. Kaum hatte ich das öde, graue Couvert aus dem Briefkasten befreit, machte ich mich hinter das Bilden meiner Meinung und füllte den Stimmzettel aus. Ja / Nein / Nein. So einfach ;-)
Und morgen geht Meine Meinung mit der Post ihres Weges...

Übrigens: mein persönlicher Rekord...
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Blogger verändern die Welt nicht

Blogger verändern die Welt nicht. Das ist das Fazit, meine Erkenntnis, eine Art Antwort auf meine Frage (an mich selber), ob und wie stark es (für mich) Sinn macht, Zeit in einen Blog zu investieren.

Natürlich, es hängt davon ab, was genau das Motiv ist, weshalb ich bogge. Aber enttäuscht mich die Tatsache, dass gemäss meiner Statistik kaum jemand meinen Blog besucht und liest? Oder verzweifle ich, weil niemand, oder zu wenig, ihren Kommentar (oder Senf) zu meinen Beiträgen abgeben? Dann ist es wahrscheinlich an der Zeit, dass ich mir überlege, ob und wie, bzw. weshalb ich das Ding weiter betreiben soll.

Ein Blog um des bloggens willen zu führen mache keinen Sinn, war kürzlich unmissverständlich in einem Kommentar zu lesen. Einverstanden.
Blogge ich aus Spass, aus Freude, kann mir die Statistik egal sein. Blogge ich aus Langeweile, kann ich das zwar machen, am besten aber möglichst ohne zu jammern, wenn es niemanden interessiert.

Interessiert mich die Statistik, oder möchte ich mehr als nur eine Hand voll Stammleser zählen können, dann komme ich wohl kaum um das Anstreben und Erreichen einer gewisse Qualität meiner Inhalte umhin. Möchte ich gar Geld mit meinem Blog verdienen, wird möglicherweise gar ein Inhaltskonzept nötig.

Soweit meine noch ziemlich lose Sammlung von Gedanken zu den aktuellen Diskussionen rund um Statistiken und was man davon hält (als Blogger)*.
Fortsetzung folgt — womöglich...

[ * ] «ich hätte im moment viel lieber weniger besucher, dafür aber mehr leute, die auch kommentieren…» | «Mich interessierte schlicht eine einzige Statistik: Wieviele Seitenaufrufe führen zu einem Aufenthalt von wenigstens einer Minute?» | ...
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Man kann nicht nicht kommunizieren...

«Man kann nicht nicht kommunizieren», das wissen wir eigentlich alle, aber Paul Watzlawick musste das ja mal sagen. Damit es mindestens gesagt war und heute zitiert werden kann.

Nun, ich schreibe zwar gerne und gerne viel — jene, die mich kennen, können ein Lied davon singen. Aber nicht in jedem Fall bin ich Fan von schriftlicher Kommunikation. Schon gar nicht per E-Mail. Reiner Text beinhaltet nun mal keine Tonlagen, keine Nuancen, rein gar nichts. «C'est le ton qui fait la musique», auch das wissen wir. Und nirgends wäre dieser Ton wichtiger als beim (alltäglichen) E-Mail-Verkehr. Wird man einmal missverstanden, kann sogar eine Nachricht, die eigentlich die Situation hätte (er)klären sollen, als neuer oder gar härterer Angriff interpretiert werden. Auch wenn man doch bloss versucht hat, ganz offen und neutral seine Meinung darzulegen.

Nein, das hier ist keine «Psycho-Hygiene», oder wie man auch immer zu sagen versucht ist. Es ist nur eine Anregung, eine Ermutigung, für alle Welt und allen voran für mich selbst*, des öfteren kurz zum Hörer zu greifen, als in die Tasten zu hacken...


*) Haben Sie gewusst, dass die meisten Autoren dieser Welt, in erster Linie für sich schreiben? Dass die meisten Prediger zu aller erst zu sich selber reden? Die allermeisten Musiker für sich Musik machen?
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Wir können immer noch Meister werden!

Nachdem der Match YB — Xamax letzten Freitag enttäuschend und recht unsportlich über die Bühne ging, war es gestern bekanntlich anders. Nur natürlich, dass ich nicht dabei war. Und dass Basel «nur» ein Unentschieden erreicht hat. Aber was ich eigentlich sagen wollte, war etwas anderes:

Nachdem sie1 letzten Freitag verloren haben
können wir2 nach gestern immer noch Meister werden.

«So geht das!», würde Philip Maloney jetzt sagen...


PS: 1 = Die Mannschaft, also YB // 2 = Wir, die Fans ;-)
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Ich gehör' jetzt auch dazu...



Heute habe ich, zu meinem Erstaunen (wie solle ich das wissen?), beim Eröffnen eines Nespresso®-Kundenkontos im Shop gleich einen Schlüsselanhänger erhalten.

In diesem Leder-Teil (sorry für die schlachte Foto-Qualität — mein Handy...) ist ein Chip eingebaut, der alle meine Informationen enthält. Meine Adresse, meine Lieblings-Kaffees, meine Schnürsenkel-Länge, mein Gewicht, meine Lieblingsmusik, meine Zahnarzt- und Arzt-Besuche der letzten 5 Jahre. Einfach alles. Nur auf die Theke legen und der nette Verkäufer hinter der Theke sagt ganz freundlich
«Guten Tag Herr ******, wie geht es Ihnen? Haben Sie sich gut von der Operation letzte Woche erholt? Und die Rechnung schon bezahlt? Naja, so viel Kaffee, wie sie hier kaufen — demnach haben Sie diesmal mehr Lohn erhalten, nicht?»
Den Lohn nämlich sieht er nicht auf dem Chip. Den bestimme ich.
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Die schönsten Buchtitel

Wesentlich mehr als ein Buch werde ich selber wohl eher kaum schreiben. Während ich aber noch immer an der Idee für dieses eine Buch herum studiere (und das noch ohne Abschluss an der Uni), kommen mir laufend Titel in den Sinn, die sich auf dem Umschlag eines literarischen Werks gut machen würde, wie ich finde.

Mein Favorit:
  • «Wo Worte ihre Grenzen finden»
(ggf. auch «Wo Worte Ihre Grenzen finden»...)
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Drogenkonsum auf deine Kosten?




Nicht alles, was in Bern entschieden wird, geht durch die Medien. Oder nicht genug laut. Es gibt sehr wohl Beschlüsse die gefasst werden, ohne ein Medienecho auszulösen. Um dich und mich im Glauben zu lassen, die Welt sei weiterhin in Ordnung...

So geschehen am 28. März 2008. Trotz und heftigen Voten beschliesst das Parlament, das revidierte Betäubungsmittelgesetz («rev. BetmG», ich liebe diesen Titel) in Kraft zu setzen. Gültig ab 1. April 2008 — leider kein Scherz. Die Revision verwässert das bisherige Gesetz. Ehemals klare Vorgaben und Ziele werden relativiert, Kosten im Gesundheitswesen drohen weiter zu steigen...
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Uff... endlich

Endlich ist er da: Der xpure-Showroom. Nach einem harten Arbeitstag sind die Arbeiten der letzten zwei Jahre (ziemlich genau, nämlich) zusammengestellt. Auf und davon...






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Es lebe die Einheit


Erst wird aufgeteilt, danach wieder zusammengelegt und vereinheitlicht. «Vereinfachen» sagt man dem. Nach der Trennung der PTT in «Die Post» und «Swisscom» vor vielen Jahren teilten die beiden Konzerne ihre Leistungen in mehrere Marken oder gar in mehrere Firmen auf.

So gab es auf der Seite von Swisscom die Firmen «Swisscom mobile», «Swisscom fixnet» und den Provider «bluewin». (Und einige weitere). Bei der Post dasselbe. Da gab es auf einmal «PostMail», «PostLogistics» und ähnliches. Mit dem neuen und unbestritten umstrittenen Markenauftritt der Swisscom entschied man sich beim Telekommunikations-Konzern, wieder alles unter einem Namen, unter einer Marke, anzubieten. Um kompetenter zu wirken und alles zu können. Und siehe da: Die Post macht mit und meldet heute:

Die Post tritt künftig stärker unter ihrer Dachmarke auf. Die Leistungsmarken PostMail und PostLogistics sowie die meisten Marken der Konzerngesellschaften im In- und Ausland werden unter der Dachmarke zusammengeführt. Die seit vielen Jahren bekannten Leistungsmarken PostFinance und PostAuto bleiben neben der Dachmarke bestehen.

Soll noch einer verstehen, was dieses hin- und her soll. Mal so mal so. Wie eine Fahne im Wind. Hmm...
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