Tagi: Dranbleiben — Schleichwerbung

Angefangen auf der Front-Seite stiehlt der Zürcher Tages-Anzeiger seinen eigenen Inhalten heute die Show. Über 13 Seiten hinweg wird die «Dranbleiben.»-Kampagne als Reklame unten (bzw. links/rechts) an der Seite publiziert. Klar, man kennt den Stil der Fragen «Was wenn...», aber wirklich aufgelöst wird erst auf Seite 29: «Dranbleiben. Tages-Anzeiger».
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Es lebe die Einheit


Erst wird aufgeteilt, danach wieder zusammengelegt und vereinheitlicht. «Vereinfachen» sagt man dem. Nach der Trennung der PTT in «Die Post» und «Swisscom» vor vielen Jahren teilten die beiden Konzerne ihre Leistungen in mehrere Marken oder gar in mehrere Firmen auf.

So gab es auf der Seite von Swisscom die Firmen «Swisscom mobile», «Swisscom fixnet» und den Provider «bluewin». (Und einige weitere). Bei der Post dasselbe. Da gab es auf einmal «PostMail», «PostLogistics» und ähnliches. Mit dem neuen und unbestritten umstrittenen Markenauftritt der Swisscom entschied man sich beim Telekommunikations-Konzern, wieder alles unter einem Namen, unter einer Marke, anzubieten. Um kompetenter zu wirken und alles zu können. Und siehe da: Die Post macht mit und meldet heute:

Die Post tritt künftig stärker unter ihrer Dachmarke auf. Die Leistungsmarken PostMail und PostLogistics sowie die meisten Marken der Konzerngesellschaften im In- und Ausland werden unter der Dachmarke zusammengeführt. Die seit vielen Jahren bekannten Leistungsmarken PostFinance und PostAuto bleiben neben der Dachmarke bestehen.

Soll noch einer verstehen, was dieses hin- und her soll. Mal so mal so. Wie eine Fahne im Wind. Hmm...
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Der Trend hält an: Publicitas mit brandneuem Auftritt

Publicitas mit neuem AuftrittNachdem gerade der sich zum Ende neigende Monat März für etliche Firmen der Zeitpunkt war, einen Relaunch ihres Auftritts zu lancieren, hält dieser Trend nach wie vor an. Und auch die Idee des animierten Logos, wie es Swisscom sich eigentlich wünschen würde, scheint noch immer auf dem Programm zu stehen.

Wie persoenlich.com kürzlich publizierte, hat sich nun auch Publicitas ein neues Branding gegönnt. Ach ja, und es ist so quasi ein animiertes Logo. Die Punkte, aus denen der grosse P zusammengesetzt wird, ändern alle 15 Sekunden ihre Farbe.

Tja, nun muss ich meine kürzlich begonnene Liste der Relaunchs bereits um einen Punkt erweitern.


[+] Artikel bei persoenlich.com...
[+] live sehen: www.publicitas.ch...
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Alles neu macht der M...ärz...

In den letzten Tagen hab ich mir überlegt, dass ja eine ganze Anzahl von Firmen in den letzten Wochen und Monaten ein neues Erscheinungsbild präsentiert haben. Und eigentlich wollte ich aus aktuellem Anlass eine Zusammenstellung zu diesem Thema machen. Aber das ist, zumindest ansatzweise hier bereits geschehen.

Nun ja, vielleicht schaff ich's ja doch auch mal noch, meine Ansicht dazu niederzuschreiben. Jedenfalls hier meine Stichwortartige Übersicht der Schweizer Firmen/Marken, die sich in letzter Zeit herausgeputzt haben:


Was fehlt da noch? Ist mir was entgangen?
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Swisscom: Wo bleibt die Animation?

Letzten Dezember kündigte Swisscom den geplanten neuen Markenauftritt an. Mit der Lancierung eines animierten Logos wolle man einen neuen Trend setzen und so weiter — hiess es damals. Nun ist seit dem Wochenende, ich hatte den Zeitpunkt fast verpasst, der neue Web-Auftritt unserer Swisscom online. Er wurde vor allem einfach mal dem neuen Design angepasst, inhaltlich hat sich kaum was verändert.

Durchaus ansprechend, in meinen Augen. Die kurzen Videos auf den Startseiten der Hauptbereiche (Privatkunden, KMU, etc.) emfpinde ich als ansprechend und zukunftsorientiert. Nur eines habe ich nicht ganz verstanden: Über die Schönheit eines Logos lässt sich bekanntlich streiten. Ob es nun «eine zerfetzte Schweizerfahne» ist oder eben ein neues schönes Logo, sei dahin gestellt. Aber wo kommt die grossartige Neuerung zum Zug, das animierte Logo? Auf der Webseite werden Videos gezeigt — doch das Logo bleibt still und starr oben links stehen. Hmm....

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Mein höchster Kaffee-Konsum ever



Da leuchten sie — die Tasten der seit kurzem bereiten Nespresso-Business-Maschine hier im Büro. Ja, genau: Wir trinken wenigstens für eine Woche gratis Nespresso-Kaffee. Ein Traum, nicht?

Das kam so: Vor knapp zwei Wochen entdeckte ein Vertreter der Firma Lyreco (exklusiver Vertrieb des Nespresso-Business-Systems in der Schweiz) das Areal, auf dem wir hier zuhause sind. Eine Art Goldgrube, kann ich mir vorstellen. Gut 60 Potenzielle Kunden auf einmal. Dieser Mann kommt nun also eines Donnerstags in unser Büro, begrüsst uns höflich und beginnt, begeistert von seinem Produkt zu erzählen. Das Business-System der Nespresso Maschinen ist darauf ausgelegt, grundsätzlich eine grössere Menge von Kaffe auszugeben. Für einen Verbrauch von bis zu 60 Tassen pro Tag sind die günstigsten Maschinen gebaut. Dann gibt es noch andere, krassere Modelle.

Nun, soweit so gut. Er würde uns gerne eine Maschine zum Testen anbieten, falls wir interessiert seien. Kurz überlegen. Wir sind ein zwei-Mann-Unternehmen, decken im Moment zusammen um die 100 Stellenprozente ab und trinken schon mal ein-zwei Kaffee pro Tag und pro Person. Dafür würde eine «normale» Maschine es auch tun.
Aber gratis eine Maschine testen? Gratis ein Degustations-Set kriegen? Naja, versuchen können wir's ja mal.

Als sich der gute Mann auch nach zwei Wochen nicht wie versprochen gemeldet hat, melde ich mich halt bei ihm. Wir hätten Interesse und so weiter. Nur gut zwei Stunden später steht er wieder hier auf dem Teppich und demonstriert mir unseren neuen Liebling. Allerdings dauert die Testphase nicht so lange, wie bis anhin angenommen. Ich bin davon ausgegangen, dass wir das Kapsel-Set leertrinken dürften, ehe wir die Maschine zurückgeben müssten. Dem ist nun nicht so. Eine Woche Zeit haben wir. Alle Kaffee-Liebhaber sollten unbedingt vorbei kommen, in dieser Zeit, es gibt Gratis-Kaffee bis zum abwinken ;-)

Und in drei-vier Tagen muss ich mich entscheiden, ob ich die gut 100fränkige Maschine kaufen möchte oder nicht…
hmm... in Anbetracht unserer Expansions-Pläne…
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Referenzen: Nur auf Anfrage...

«Aus Wettbewerbsgründen nennen wir
unsere Referenzen nur noch auf Anfrage.
»

(Zitat von Latz New Media)
Ich schaue mich gerne bei Kollegen und so genannten Konkurrenten um, einfach um zu sehen, was da so alles läuft, in diesem endlos grossen Internet. Um spannende Ideen zu begutachten und schöne Arbeiten zu geniessen. Und natürlich auch, um aus Tops und Flops von Kollegen zu lernen. Legitim, nicht?

Was bringt aber jemanden dazu, einen Satz, wie oben zitiert, auf seiner Refernz-Seite zu publizieren? Ich will mich in keiner Weise darüber lustig machen, im Gegenteil. Mich hat dieser Satz irgendwie sehr bewegt und zum Nachdenken gebracht. Ich denke, es ist purer Ernst, und das stimmt mich noch nachdenklicher. Ist es das Ergebnis des hart umkämpften Marktes, das einzelne in diese Richtung treibt? Gibt es keine Werte, keine ungeschriebenen Gesetze mehr, welche den gesunden Umgang mit solchen Informationen garantieren?

Ich denke, es ist legitim, zu entscheiden, welche Referenzen publiziert werden und welche nicht. Ich selber erlaube mir auch, einzelne Projekte unter Verschluss zu halten — wenn auch nicht aus «Wettbewerbsgründen» in dem Sinne. Aber eine Art «Grundstock», eine Auswahl an Beispielen dürfte man doch noch veröffentlichen können…
andernfalls stellte sich für mich die Frage, welche Lösungsansätze man ins Auge fassen müsste, um hier eine Wende herbeiführen zu können…
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Der nächste Frühling kommt bestimmt



Bis im nächsten Frühjahr die ersten Stücke des neuen Modelabels «cainu» erhältlich sein werden, gilt es etwas Geduld zu haben. Und auf den Frühling zu warten…
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STABILO: Fadenscheinige Erklärungen aber Grosszügigkeit



Es muss Ende Mai dieses Jahres gewesen sein, als ich mir ein Set mit vier «STABILO bionic worker»-Stiften gekauft hatte. Die Suche nach einem Schreibgerät, das angenehm in der Hand liegt und für (meinen) täglichen Einsatz taugte schien damit beendet. Begeistert setzte ich die vier Stifte ein, sie begleiteten mich von da an überall hin. Und ich war überzeugt von diesem Produkt.

Nur ein paar Wochen später stellte ich bei zwei Stiften eine unschöne Entwicklung fest. Während der eine kaum mehr zum Schreiben taugen wollte, stiess der andere übermässig viel Tinte aus. Was zu einem dicken Schriftbild und anderen Unannehmlichkeiten führte. Ich dachte mir nichts dabei, bis ich mich eines Tages entschloss, diesen MIssstand einfach ganz unverbindlich an Stabilo zu melden. Ohne jede Erwartung, einfach nur als Information.

Nur wenige Stunden nach dem ich eine E-Mail an STABILO Schweiz gesendet hatte, erhielt ich eine elektronische Antwort. Von der Hermann Kuhn AG in Bassersdorf. Man bedankte sich für meine Rückmeldung und bat mich, doch die Stifte einzuschicken, um sie für eine Qualitätskontrolle nach Deutschland schicken zu können. Aber klar doch, da machte ich mit. Ein Tag später fand ich ein Paket in meinem Briefkasten vor, mit «Testprodukten» von Stabilo. Die Herrmann Kuhn AG wollte mich auf keinen Fall enttäuschen und meine Geduld bis zum Bescheid aus Deutschland etwas unterstützen.

Gestern nun erreichte mich endlich die Nachricht mit den Ergebnissen der Nachforschung...
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iPhone: Apple will einmal mehr die Welt auf den Kopf stellen



Am 9. Januar 2007 war es endlich soweit: Steve Jobs präsentierte das seit über vier jahren erwartete «iPhone». Eine Kombination eines Breitbild-iPods, eines Mobiltelefons und eines mobilen Internet-Geräts (etwas komische Übersetzung, ich weiss...).

Die Keynote war selbstverständlich einmal mehr eine grosse Show. Steve hatte seine Texte gut eingeübt und versuchte mehrmals, Spannung zu erzeugen. Um die Gerüchte, die doch schon einiges verrieten, in den Schatten zu stellen. Die eine oder andere Anmerkung während der Präsentation mag übertrieben gewesen sein, aber immerhin ist der gute Mann von «seinen» Produkten überzeugt, ja begeistert.


Steve Jobs kurz vor der Ankündigung des iPhone.


Der Vergleich mit der Konkurrenz

Apple liebt es bekanntlich, die Konkurrenz auf die Schippe zu nehmen. Steve machte sich einen Spass daraus, über Smartphone-Hersteller hinweg zu ziehen und deren Produkte gewissermassen läscherlich zu machen.



Die bisherigen Smartphone seien gar nicht so smart. Und deren Tastaturen seien erstens unpraktisch — nicht jede Applikation hat den selben Bedarf an Bedienelementen — und zweitens würden sie viel zu viel Platz beanspruchen. In Anbetracht der Tatsache, dass sie gar nicht immer vorhanden sein müssten.

In einer Skala versuchte er die angestrebte Positionierung von Apples Glanzleistung darzustellen:



Und so sieht es aus, das iPhone



Was wäre eine Keynote ohne eine gute Prise Humor und Selbstironie? Dies sei das neue iPhone, behauptete Steve. Wohl um die landläufigen Vorstellungen zu den Gerüchten «ein iPod mit dem man telefonieren kann» in einem Bild darzustellen.

Juppie — nie mehr einen Stift verlieren…

Wie bitte bedient man ein solches Gerät? Vor den zuvor erwähnten Smartphones kennen wir diese nervenden Stifte. Aber Steve sprach mir buchstäblich aus dem Herzen als er die Frage in die Halle stellte — und gleich beantwortete: «Who wants a stylus? Nobody wants a stylus!» (Wer will schon einen Stift? Niemand will einen Stift!)
Vielmehr sei das iPhone mit dem besten Tool zu bedienen: mit unseren Fingern!



Über zwei Jahre Geheimhaltung als grösstes Highlight

Fortune ermöglicht in einem spannenden Bericht einen Blick in die Entwicklungszeit des iPhone. Während gut zwei-einhalb Jahren musste Apple, bekannt für seine Geheimnistuerei, das Produkt verdeckt entwickeln. Apple arbeitete mit den weltweit grössten Firmen (jeweils in ihrer Branche) — Cingular, Google und Yahoo — zusammen. Selbst diese Partner wie auch einige hochrangige Manager bei Apple sollen das iPhone bis kurz vor der Keynote vom 9. Januar nicht gesehen haben.
Für mich war das schon immer auf eine Art spektakulär, diese Geheimhaltung. iPhone ist, nebenbei bemerkt, das erste Gerät von Apple, das so weit im Voraus angekündigt wird. Normalerweise wird ein Gerät der Öffentlichkeit gezeigt und noch am selben Tag können die Läden gestürmt werden. Meist führte dies in der Vergangenheit oftmals zu Lieferengpässen (iPod, PowerBook, MacBook, etc.). Das könnte mit ein Grund sein, das Produkt jetzt schon anzukündigen, um dennoch Zeit für die weitere Entwicklung und Produktion des Geräts zu haben.
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